„Wir geben dem wachsenden Bedarf nach Orientierung und Austausch ein Zuhause“
Das Sprecherteam des Arbeitskreises S/4HANA Public Cloud im Interview
Der Arbeitskreis S/4HANA Public Cloud zeigt deutlich, wie die DSAG auf sich wandelnde Anwenderinteressen reagiert. Denn er ist aus dem ursprünglichen Gremium „SAP S/4HANA“ hervorgegangen.

Warum die Notwendigkeit zu der Neuausrichtung bestand und das Thema Public Cloud nun stärker in den Fokus genommen wird, welche Ziele der neue Arbeitskreis verfolgt und wie das erste Treffen lief? Das und mehr beantwortet das neu gewählte Sprecher-Duo aus Marianne Hagenkamp (Stellvertreterin) und Patrick Kosche (Sprecher) im Interview.
Seit November ist es offiziell: Aus dem Arbeitskreis (AK) SAP S/4HANA wurde nun der AK S/4HANA Public Cloud. Wie kam es dazu?
Patrick Kosche: Im bisherigen AK, der sich inhaltlich rund um S/4HANA in allen Deployment-Optionen drehte, hat das Thema Public Cloud über die letzten Jahre stark an Bedeutung gewonnen. Das Momentum der Public Cloud ist inzwischen gekommen, sodass wir uns als DSAG entschieden haben, dem stark wachsenden Bedarf nach Orientierung und Austausch ein Zuhause zu geben. So hat sich dieses neue Gremium gebildet.
Der AK S/4HANA Public Cloud zählt 400 Mitglieder. Welche Themen beschäftigen sie derzeit – und inwiefern unterstützt das Gremium dabei?
Marianne Hagenkamp: Zur Public Cloud gibt es eine Flut an Informationen: von Dienstleistern, von SAP direkt und unzählige Forenbeiträge. Da ist es schwierig, durchzusteigen. Gleichzeitig fehlt es an Hands-on-Beispielen und Handreichungen. Hier hilft der echte Austausch direkt mit anderen Anwender:innen, wie wir ihn im Gremium bieten. Typische Fragen, die bei uns aufkommen, sind z.B.: Wo liegen die Unterschiede zwischen der Public und der Private Cloud? Wie lässt sich die Public Cloud integrieren und erweitern? Wie läuft die Public Cloud im operativen Betrieb?
Patrick Kosche: Gemeinsam liefern wir Strategieklarheit, geben den Mitgliedern Orientierung, und beantworten die Fragen zur Private-Cloud-Abgrenzung, zum Leistungsumfang, der Roadmap, der Two-Tier-Szenarien gemeinsam mit dem AK Public Cloud im Konzern sowie zu Erweiterbarkeit, Schnittstellen und mehr.
Am 11.11. kam der AK das erste Mal unter dem neuen Namen und der neuen Ausrichtung zusammen. Wie war die Stimmung?
Patrick Kosche: Die Atmosphäre war sehr positiv und konstruktiv. Wir konnten uns offen austauschen – haben aber auch sehr ehrlich die Punkte benannt, die noch Verbesserungs- bzw. Weiterentwicklungsbedarf haben und zu denen wir mehr Klarheit benötigen.
Welche sind das?
Marianne Hagenkamp: Wir haben die Gelegenheit genutzt, und bei unseren Mitgliedern direkt beim AK-Treffen via Umfrage abgeklopft, welche für sie die drängenden Themen sind. Heraus kam, dass es unter anderem bei der Integration der Public Cloud in eine End-to-End-Architektur mit Blick auf Schnittstellen und Erweiterungen noch Klärungsbedarf gibt. Ebenso genannt wurden die „Grenzen der Public Cloud“ und die Themen „Fertigungsplanung, Variantenkonfiguration und Manufacturing“ – das als kleiner Auszug der Ergebnisse.
Patrick Kosche: Dazu wurden beim Treffen bereits konstruktive Gespräche geführt und hier bleiben wir auch weiterhin dran.
Den vollständigen Artikel dazu, wie es nun weitergeht, wie die Zusammenarbeit mit SAP läuft und wann die nächsten Treffen anstehen, gibt es im DSAGNet.
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